EAG-Fördercall April 2026: So bereitet ihr euer Unternehmen jetzt vor
In diesem Beitrag erklären wir, was ihr jetzt tun solltet, damit eure Fördereinreichung beim ersten Anlauf sitzt.
Was wird gefördert?
Der EAG-Investitionszuschuss fördert die Neuerrichtung oder Erweiterung von netzgekoppelten Photovoltaikanlagen – und in Kombination damit auch Stromspeicher. Gefördert werden Unternehmen genauso wie Privatpersonen. Für Gewerbebetriebe sind vor allem die Kategorien C und D relevant:
| Kategorie | Anlagengröße | Fördersatz | Budget |
|---|---|---|---|
| Kategorie A | bis 10 kWp | 160 €/kWp (fix) | 5 Mio. € |
| Kategorie B | > 10 bis 20 kWp | 150 €/kWp (fix) | 5 Mio. € |
| Kategorie C | > 20 bis 100 kWp | max. 140 €/kWp | 15 Mio. € |
| Kategorie D | > 100 kWp | max. 130 €/kWp | 15 Mio. € |
Warum der erste Fördercall besonders wichtig ist
2026 gibt es insgesamt drei Fördercalls – im April, Juni und Oktober. Der erste Call hat erfahrungsgemäß das größte Interesse: Viele Unternehmen, die über den Winter geplant haben, reichen jetzt ein. Gleichzeitig ist das Förderbudget pro Kategorie begrenzt. Bei Kategorie C und D stehen jeweils 15 Mio. Euro zur Verfügung – verteilt auf alle drei Calls.
Das heißt: Wer früh einreicht, sichert sich die besten Chancen. Und wer beim ersten Call nicht zum Zug kommt, muss bis Juni warten.
Eure Checkliste: Das braucht ihr vor dem 23. April
Damit ihr am Tag des Fördercalls bereit seid, solltet ihr diese Punkte vorab klären:
- Standortanalyse abgeschlossen – Welche Dach-, Fassaden- oder Freiflächen kommen in Frage? Wie sieht die Statik aus? Ein erfahrener Partner kann das in wenigen Tagen klären.
- Grobkonzept und Anlagengröße definiert – Die Förderkategorie hängt direkt von der Anlagenleistung in kWp ab. Diese Entscheidung muss vor der Einreichung stehen.
- Netzbetreiber informiert – Für den Netzparallelbetrieb braucht ihr eine technische Freigabe. Die Abstimmung kann Wochen dauern – also früh starten.
- Angebot vom Errichter eingeholt – Die förderfähigen Netto-Investitionskosten müssen belegt werden. Ein seriöses Angebot ist die Grundlage für den Förderantrag.
- EAG-Förderportal registriert – Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über die OeMAG. Wer noch keinen Zugang hat, sollte sich jetzt registrieren.
Das gibt euch Flexibilität: Plant und baut, wenn es für euren Betrieb passt, und holt euch die Förderung im passenden Call.
Förderungen kombinieren – aber richtig
Der EAG-Zuschuss ist nicht die einzige Möglichkeit. In vielen Bundesländern gibt es zusätzliche Landesförderungen, die sich mit der Bundesförderung kombinieren lassen:
- Wien: Ab Mai 2026 startet die Sonnenstrom-Offensive mit eigenen Fördertöpfen für Fassaden-PV – 7 Mio. Euro Budget.
- Tirol: 125 €/kWp im Rahmen der Wohnhaussanierung plus 100 €/kWh für Batteriespeicher.
- Salzburg: Betriebliche PV-Förderung mit bis zu 40 % der Investitionskosten.
Die optimale Förderkombination hängt vom Standort, der Anlagenart und der Unternehmensgröße ab. Hier lohnt sich eine individuelle Prüfung.
Jetzt mit der Planung starten
Der 23. April klingt noch weit weg – aber die Vorbereitungszeit wird oft unterschätzt. Zwischen Erstgespräch, Standortbegehung, Anlagenplanung und Angebotserstellung vergehen schnell zwei bis drei Wochen. Und je früher ihr ins Gespräch kommt, desto mehr Zeit bleibt für die optimale Lösung.
Wir bei PVplus begleiten Unternehmen durch den gesamten Prozess – von der ersten Analyse über die Fördereinreichung bis zur Inbetriebnahme. Als konzessionierter Elektrobetrieb übernehmen wir die komplette Wertschöpfungskette aus einer Hand: Planung, Montage, Netzanschluss und Förderabwicklung.
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