Häufig gestellte Fragen

Alles Wichtige rund um Photovoltaik, Förderungen und Fassaden-PV – kompakt und verständlich.

Wirtschaftlichkeit & Allgemeines

Die wichtigsten Fragen zu Kosten, Ertrag und Nachhaltigkeit.

Ja. In fast allen Fällen ist Solarstrom günstiger als Netzstrom. Für Gewerbetreibende entsteht ein klarer wirtschaftlicher Vorteil, weil der Eigenverbrauch hoch ist und Lastprofile gut planbar sind. Wir berechnen dir transparent ROI, Amortisation und Einsparung, bevor du eine Entscheidung triffst.

Die Kosten hängen von Größe, Dachstruktur, Technik und Montageaufwand ab. Wir kalkulieren jedes Projekt individuell und geben dir eine klare, verbindliche Kostenschätzung. Für Gewerbe erstellen wir zudem Varianten mit und ohne Contracting.

Unser vorrangiges Ziel ist, dass wir Projekte zur Umsetzung bringen und die Energiewende gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden anschieben.

Ja. Der in diesem Zusammenhang genutzte Fachbegriff ist die „energetische Amortisation" – also wie lange es dauert, bis ein System die Energie produziert hat, die für seine Herstellung aufgewendet wurde.

In Zentraleuropa dauert die energetische Amortisation zwischen 1 und 3 Jahren. Die Photovoltaikmodule mit PERC-Technologie, die wir einsetzen, haben einen Wirkungsgrad von mehr als 24 %. Damit können die Systeme selbst in Nordeuropa innerhalb von 1–2 Jahren die Energie erzeugen, die für die komplette Herstellung inkl. Transport eingesetzt wurde.

Photovoltaik ist eine ausgereifte Technologie mit einer Lebensdauer von über 30 Jahren. PV-Anlagen sind sehr wartungsarm und haben praktisch keine mechanische Abnutzung (ausgenommen Trackersysteme).

Die Hersteller der PV-Module, die wir einsetzen, gehören ausnahmslos zu den globalen Tier-1. Produktgarantien von mindestens 15 Jahren sind bei unseren Systemen gesetzt. Unsere Modulhersteller garantieren zudem eine Restleistung von mindestens 89 % nach 25 Jahren.

Wechselrichter sind im Dauereinsatz und bieten im C&I Segment Garantien von 10–15 Jahren. Unser strategischer Partner Enphase Energy bietet Garantien von 25 Jahren und mehr.

Ja. Module produzieren auch bei bewölktem Himmel und im Winter – allerdings mit geringerer Leistung. Entscheidend ist die Lichtmenge, nicht die Temperatur. Entscheidend für die Effizienz ist der durchgehende Betrieb und die Vermeidung von Verschattungen. Insbesondere auf extensiven Gründächern ist die Pflege des Dachs von besonderer Bedeutung.

Für Gewerbe lohnt sich ein Speicher, wenn Lastspitzen geglättet oder hohe Eigenverbrauchsquoten erreicht werden sollen. Wir analysieren euren Verbrauch und prüfen, ob ein Speicher wirtschaftlich sinnvoll ist.

Wir haben sowohl DC- als auch AC-gekoppelte Speicher im Portfolio, die wir abhängig von technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten individuell auswählen.

Technik & Montage

Alles zu Flächen, Dachtypen, Montagesystemen und Genehmigungen.

Flachdach: Für 100 kWp braucht man ca. 500 m² nutzbare Dachfläche. Lichtkuppeln, Brandabschnitte, Aufbauten und andere Störfelder reduzieren die belegbare Fläche. Wir positionieren die Module mit einer Ost-West-Aufständerung, um die Modulspitzenleistung zu maximieren.

Giebeldach: Für 100 kWp braucht man etwas weniger Fläche als auf Flachdächern, da die Module dachparallel verlegt werden.

Freiflächenanlage: Für 1.000 kWp wird mit einem klassischen Aufständerungssystem eine Fläche von weniger als einem Hektar benötigt. Platzsparende Systeme in seichten Hanglagen kommen auf bis zu 1,4 MWp pro Hektar.

Agri-Photovoltaik: Hybride Flächennutzung mit Raum für landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Abhängig von der Umsetzung werden pro Hektar 250 bis 800 kWp installiert.

Wir versuchen grundsätzlich, die bestehende Dachhaut so wenig wie möglich zu beeinflussen.

Flachdächer: Ausschließlich dachdurchdringungsfreie Montagesysteme. Die Unterkonstruktion wird mit individuell berechnetem Ballast gegen Rutschen gesichert. In Grenzbereichen setzen wir Anker ein, um Eingriffe zu minimieren.

Giebeldächer: Kraftschlüssige Verbindung mit dem Dachstuhl. Bei Ziegeldächern kommen Ersatzziegel aus Metall zum Einsatz. Bei Metalldächern bevorzugen wir Klemmverbindungen.

Abgedichtete Solarhalter setzen wir nur in Ausnahmefällen und nach Freigabe des Dachherstellers ein.

Das ist abhängig von den lokalen Begebenheiten. Jede Fläche hat Eigenheiten, die die Auswahl des richtigen Systems beeinflussen. Das Montagesystem ist die oft unterschätzte Komponente, die für Langlebigkeit und optimalen Ertrag besonders wichtig ist.

Mit der Planungssoftware unseres Partners berechnen und kalkulieren wir die Unterkonstruktion für jedes Projekt. Der statische Nachweis ist ein zentraler Teil unseres Qualitätsversprechens.

Zu unseren Partnern gehören ausschließlich Hersteller aus der DACH-Region: Aerocompact, K2 Systems, SL Rack und Solar Dynamics Solutions.

Ja, jede Anlage muss beim Netzbetreiber für den sogenannten „Netzparallelbetrieb" eingereicht werden. Wir übernehmen die gesamte Abstimmung, Einreichung und Inbetriebnahme sowie die vollständige Dokumentation.

Ihr könnt euch auf unsere Projektmanager verlassen, die euch frühzeitig informieren, wenn eurerseits Informationen oder Bestätigungen notwendig sind.

Förderungen 2026

EAG-Investitionszuschuss, Landesförderungen und alles rund um die Antragstellung.

Der EAG-Investitionszuschuss 2026 beträgt je nach Anlagengröße:

  • Bis 10 kWp: 160 €/kWp (Kategorie A)
  • 10–20 kWp: 150 €/kWp (Kategorie B)
  • 20–100 kWp: max. 140 €/kWp (Kategorie C)
  • Ab 100 kWp: max. 130 €/kWp (Kategorie D)

Die Förderung deckt maximal 30 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten ab. Insgesamt stehen 60 Millionen Euro Förderbudget zur Verfügung. Zusätzlich kann der Made-in-Europe-Bonus (bis zu 30 % Aufschlag) beantragt werden. Wir kalkulieren dir transparent, wie hoch die Förderung für dein konkretes Projekt ausfällt.

2026 gibt es drei Fördercalls:

  • 1. Call: 23. April – 11. Mai 2026
  • 2. Call: 16. Juni – 30. Juni 2026
  • 3. Call: 8. Oktober – 22. Oktober 2026

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über das EAG-Portal. Eine nachträgliche Antragstellung ist innerhalb von 6 Monaten nach Rechnungsdatum möglich – du kannst die Anlage also auch vor dem Fördercall errichten lassen.

Wir bereiten deinen Förderantrag vor und reichen ihn fristgerecht ein. Du kannst dich auf unsere Projektmanager verlassen.

Ja. Stromspeicher werden bundesweit mit rund 150 €/kWh nutzbarer Kapazität gefördert – aber nur in Kombination mit einer neuen oder erweiterten PV-Anlage. Voraussetzungen:

  • Mindestkapazität: 0,5 kWh je kWp PV-Engpassleistung
  • Maximal förderfähig: 50 kWh Speicherkapazität
  • Antragstellung zusammen mit dem PV-Förderantrag

Einzelne Bundesländer bieten zusätzlich eigene Speicherförderungen an, z. B. Tirol mit 100 €/kWh, Oberösterreich mit 150 €/kWh und Burgenland mit 100 €/kWh. Ob ein Speicher für euch wirtschaftlich sinnvoll ist, analysieren wir vorab.

In vielen Fällen ja. Die EAG-Bundesförderung kann grundsätzlich mit Landesförderungen kombiniert werden, solange die Gesamtförderung die förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Die genauen Kombinationsmöglichkeiten variieren je nach Bundesland.

Ein Beispiel: In Wien lässt sich der EAG-Investitionszuschuss mit der städtischen Fassaden-PV-Förderung aus der Sonnenstrom-Offensive kombinieren. In Kärnten gibt es 3.000 € Pauschalzuschuss für PV + Speicher. Wir prüfen für euch, welche Förderkombination im konkreten Fall die höchste Gesamtsumme ergibt.

Der Made-in-Europe-Bonus ist ein Aufschlag auf den EAG-Investitionszuschuss für PV-Projekte, die Komponenten aus europäischer Fertigung verwenden. Der Bonus kann bis zu 30 % zusätzlich zum regulären Fördersatz betragen.

Er gilt für drei Komponenten: PV-Module, Wechselrichter und Stromspeicher. Je mehr davon in Europa hergestellt wurden, desto höher fällt der Bonus aus. Das passt zu unserem Ansatz – wir arbeiten ausschließlich mit Herstellern aus der DACH-Region.

Ja. Der vorübergehende Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen bis 35 kWp ist am 31. März 2025 ausgelaufen. Seit dem 1. April 2025 gilt wieder der reguläre Mehrwertsteuersatz von 20 % auf PV-Module und Zubehör.

Die EAG-Förderung bezieht sich auf die Netto-Investitionskosten (ohne MwSt.). Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen können die Mehrwertsteuer weiterhin geltend machen. Für Gewerbe erstellen wir Varianten mit und ohne Contracting – damit ihr die wirtschaftlich beste Lösung bekommt.

Fassaden-PV

Spezielle Fragen zu Photovoltaik an der Gebäudefassade.

Ja. PV-Fassadenanlagen sind über mehrere Programme förderfähig. Die EAG-Bundesförderung gilt für alle netzgekoppelten PV-Anlagen – egal ob Dach oder Fassade. Zusätzlich gibt es in einzelnen Bundesländern eigene Förderschienen speziell für Fassaden-PV, etwa die Wiener Sonnenstrom-Offensive mit 7 Mio. Euro Budget ab Mai 2026. Wir wickeln die Antragstellung komplett für euch ab.

Eine fassadenintegrierte PV-Anlage erzeugt rund 70 % des Ertrags einer optimal nach Süden ausgerichteten Dachanlage. Dieser scheinbare Nachteil wird durch mehrere Faktoren ausgeglichen:

  • Besseres Erzeugungsprofil: Fassaden liefern mehr Strom morgens und abends, wenn der Bedarf am höchsten ist.
  • Wintervorteil: Vertikale Module werden nicht von Schnee bedeckt und produzieren in den Übergangsmonaten relativ mehr – ideal in Kombination mit Wärmepumpen.
  • Höherer Eigenverbrauch: Das Erzeugungsprofil passt besser zum typischen Verbrauchsmuster.
  • Zusätzliche Fläche: Fassaden-PV nutzt Flächen, die sonst ungenutzt bleiben – der Ertrag ist zusätzlich, nicht alternativ.

Ab 1. Mai 2026 fördert die Stadt Wien gezielt PV-Fassadenanlagen und PV-Verschattungsanlagen im Rahmen der Wiener Sonnenstrom-Offensive. Das Förderbudget beträgt 7 Millionen Euro.

Gefördert werden:

  • PV-Module, die direkt in die Fassade integriert werden (Teil der Gebäudehülle)
  • PV-Verschattungsanlagen auf begehbaren Dächern
  • Anlagen auf Mehrgeschosswohnbauten (mit erhöhten Fördersätzen)
  • Notwendige Absturzsicherungen als förderfähige Kosten

Wien setzt damit bewusst auf komplexe, städtische PV-Lösungen – genau unser Spezialgebiet als Anbieter von Sonderlösungen.

Das hängt vom Bundesland und von der Art der Installation ab:

  • Vorgehängte Module (auf bestehende Fassade montiert) sind in vielen Bundesländern bewilligungsfrei oder nur anzeigepflichtig.
  • Gebäudeintegrierte Systeme (Module ersetzen Fassadenelemente) erfordern in der Regel eine Baugenehmigung, da sie die Gebäudehülle verändern.
  • Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist immer eine gesonderte Bewilligung erforderlich – auch hier haben wir Erfahrung.

Wir klären die baurechtlichen Anforderungen in eurem Bundesland und übernehmen die Abstimmung mit den zuständigen Behörden.

Noch Fragen?

Wir wollen euer Rundum-Sorglos-Partner sein und stehen euch mit Rat & Tat zur Seite, wenn es um die beste Lösung für euer Projekt geht.

Adresse
Karl-Rudolf-Werner-Gasse 53
3400 Klosterneuburg
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Jan Zumbach Co-Founder & CEO